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Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Lichtenrade

Kleine Chronik des Gemeindezentrums Mitte

wie sie anlässlich der Einweihung des Neubaus in unseremGemeindebrief im April 1975 erschien

21.8.1966

Einweihung des provisorischen Gemeindezentrumsfür die neu entstehende SiedlungLichtenrade-Mitte, das vom BerlinerStadtsynodalverband aus Fertigteilen aufgestelltwurde

13.11.1969

Der Gemeindekirchenrat beschließt:
"In Lichtenrade-Mitte soll ein Gemeindezentrumin der Größenordnung von ca. 3 Mill. DM erstelltwerden. Das Konsistorium wird gebeten,veranlassen zu wollen, dass eine Rate für dasRechnungsjahr 1971 durch den BerlinerStadtsynodalverband bereitgestellt wird."

27./28.6.1970

Planungswochenende des Planungskreises Mitte imPredigerseminar in Schlachtensee. Es werdenerste Zielvorstellungen und ein vorläufigesRaumprogramm erarbeitet.

10. und 16.9.1970

Zwei Gemeindeversammlungen in Lichtenrade-Mitte.Diskussion und Befragung über das neueGemeindezentrum. U.a.: Glocken oder nicht?Besonderer Gottesdienstraum oder nicht? Eserscheinen 40 bzw. 33 Personen.

14.2.1971

Der Gemeindekirchenrat beschließt, einenIdeenwettbewerb zum Neubau des Gemeindezentrumsdurchzuführen. Es sollen die Architekten HeinzE. Hoffman, Günther Kohlhaus und Hans-JoachimLehmann damit beauftragt werden.

Februar 1971

Es stellt sich heraus, dass man beim BerlinerStadtsynodalverband unser Bauvorhaben mit einemähnlichen der Kirchengemeinde Marienfeldeverwechselt hat. Mittel für das geplante Zentrumsind weder im Bauetat 1971 noch 1972 vorgesehen.

Juni 1971

Konsistorium und Stadtsynodalverband stimmeneinem Ideenwettbewerb durch die dreivorgeschlagenen Architekten zu.

24.11.1971

Die Mitarbeiter des Gemeindezentrums richten einProtestschreiben an den Gemeindekirchenrat, indem sie auf die unzumutbaren Arbeitsbedingungenim alten, provisorischen Gebäude hinweisen undnachdrücklich einen Neubau fordern.

20.12.1971

Auf einer Sitzung der Gemeindeaufbaukommissionwerden noch einmal wichtige Kriterien undWünsche für das neue Haus formuliert und dieForderung nach einem Ideenwettbewerb bekräftigt.- In dem Protokoll heißt es unter anderem: "Wirwollen nicht verbergen, dass es sich um einekirchliche Arbeitsstätte handelt, andererseitssoll auf ein ausgesprochen kirchliches Geprägedes Bauwerks verzichtet werden. Das Gebäude sollauch kirchenfernen Nachbarn als Stätte derBegegnung und Auseinandersetzung dienen. Es istuns nicht gleichgültig, wie das Gemeindezentrumaussieht, ja in der Monotonie der farblosenHauszeilen täte ein Bauwerk gut, dass sich inForm und Farbe abhebt und den Vorübergehendenneugierig macht."

Beginn des Ideenwettbewerbs. Die Architektenwerden beauftragt, einen Entwurf entsprechenddem geänderten Raumprogramm auszuarbeiten undbis zum 29. März 1972 vorzulegen.

10. 2.1972

Der Berliner Stadtsynodalverband teilt mit, dassfür das Rechnungsjahr 1973 ein Betrag von DM800.000,-- als Zuschuss ausKirchensteuermitteln bereitgestellt wird (undkeinesfalls mehr!) unter der Bedingung, dass vonder Gemeinde ein entsprechender Betrag (ausLandverkauf Lichtenrade-Ost) aufgebracht wird.

Grundriss des Gemeindezentrums

25.4.1972

Besprechung im Haus des BerlinerStadtsynodalverbandes über das Ergebnis desIdeenwettbewerbs.

13.5.1972

Der Gemeindekirchenrat beschließt, mit demArchitekten Günther Kohlhaus an dem Entwurf fürdas Gemeindezentrum weiterzuarbeiten.Änderungswünsche sollen mit berücksichtigtwerden, so unter anderem ein besondererAndachtsraum.

11.9.1972

Der Gemeindekirchenrat stimmt dem endgültigenVorentwurf des Architekten Kohlhaus zu undbeantragt die kirchenaufsichtliche Genehmigungfür den Bau.

12.3.1973

Beim Bezirksamt Tempelhof wird der Antrag aufBaugenehmigung gestellt.

14.6.1973

Der Gemeindekirchenrat beschließt, "auf demstadtsynodaleigenen Grundstück inBerlin-Lichtenrade, Finchleystraße 10, einGemeindezentrum nach den Plänen des ArchitektenG. Kohlhaus, 1 Berlin 49 Weberstr. 13, zuerrichten."
Die Baukosten werden auf 2 Mill. DMveranschlagt. (Baukosten 1.594.5009,-- DM9Außenanlagen 2.000,-- DM, Baunebenkosten161.500,-- DM).

Juli 1973

Bei der ersten Probebohrung wird die langegesuchte Wasserleitung gefunden (und vollgetroffen).

17.8.1973

Genehmigung durch das Bauaufsichtsamt Tempelhof.

31.8.1973

Genehmigung durch den Berliner Stadtsynodalverband.

30.9.1973

Grundsteinlegung mit Festgottesdienst undanschließendem Mittagessen.

5.11.1973

Erteilung der kirchenaufsichtlichen Genehmigungfür den Bau.

28.6.1974

Richtfest.

6.4.1975

Einweihung mit Festgottesdienst, anschließendemMittagessen und Gemeindenachmittag.