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Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Lichtenrade

Beschreibung der Kunstwerke unserer Gemeinde

In der Dorfkirche

Die Fenster in der Altarwand

In den Jahren 1963 und 1964 kamen die durch den Berliner Künstler Hans-Joachim Burgert geschaffenen Altarfester sowie das Triumphkreuz über dem Altar, die Bibelstütze und die Taufschale in unsere Dorfkirche. Mit ihren Bildern wollen sie zum Nachdenken über unseren Glauben anregen.

Imlinken Fenstersehen wir unter der Überschrift
"Gesetz":
Imrechten Fenstersehen wir unter  der Überschrift
"Evangelium":
Gott gibt das Gesetz durch Mose, die 10 Gebote
Ex. 19+20+24+32+34
Gottes Bund mit Noah vor dem Regenbogen
Gen. 8; 9
König David mit seinem toten Sohn und den ihn zurechtweisenden Propheten Nathan,
2. Samuel 11+12
Gottes Bund mit Abraham; Isaaks Opferung
Gen. 22
Der Auferstandene Jesus fragt Petrus: "Hast Du mich lieb?", Fischzug des Petrus
Johannes 21
Jesus bei der Bergpredigt: Die Vögel unter dem Himmel
Matthäus 6
Das Weltgericht: "Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan!"
Apostelgesch. 20 + Mt. 25
Jesus sendet die Jünger in alle Welt; Missionsbefehl
Matthäus 28

Altar und Kreuz

Kanzel

Das Taufbecken - damals und heute

Taufstein mit Schale von Hans-Joachim Burgert stehen seit 1962 in unserer Dorfkirche.
Das Schaleninnere zeigt Gravuren
Der Lichtenrader Taufengel,
links eine Zeichnung von Wilhelm Reichner aus dem Jahre 1925,
rechts ein Foto von Ruth Walther im Jahre 2004.
Der barocke Taufengel ist 1708 unserer Gemeinde gestiftet worden (Stiftung des Doms?). Er ist künstlerisch und liturgiegeschichtlich ein herausragendes Zeugnis der offenbar komplett barocken Einrichtung der Kirche. Taufengel waren wie hier eine Sonderform der Taufständer, waren Taufschalenhalter oder dienten auch nur als Markierung der Taufe. Im letzten Fall wurden sie an Metallgestängen über dem Taufbecken aufgehängt. Sie wurden im 18. und 19. Jahrhundert verwendet und entsprachen dem pietistisch-romantischen Verständnis der Kindtaufe.
Unser Engel hält mit der einen Hand die auf dem Kopf balancierte Platte zur Aufnahme der Taufschale und in der anderen Hand ein Spruchband mit der Inschrift aus dem Markus-Evangelium, Kapitel 10, Vers 14: "Lasset die Kindlein zu mir kommen." Dieses Spruchband ist offenbar durch die Kriegswirren verloren gegangen.
Der Taufengel konnte aus der nach einem schweren Luftangriff am 29. Dezember 1943 durch eine Stabbrandbombe getroffenen Kirche durch Pfarrer Röglin unter Lebensgefahr aus der brennenden Kirche geholt werden. Wahrscheinlich war er dann im Pfarrhaus gelagert. Bei der Wiedereinweihung der Drofkirche am 3. April 1949 fand er wieder seinen Platz links vom Altar.
Seit 1962 steht er im Heimatmuseum Tempelhof, Alt-Mariendorf 34

Orgel

In der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche


Fenster in der Altarwand

Altarkreuz

Taufbecken

In der Kirchhofskapelle